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Knüllerpodcaster falten

Wollt ihr jetzt eigentlich Fußball oder nicht? Wir wissen es immer noch nicht und unterhalten uns nachweihnachtlich und vorurlaublich durch unseren Boulevardgemüsegarten. Viel Kraft beim Hören!

 
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Intro

00:00:00

Vorberichterstattung

00:00:54

Neues Jahr! Großes Dankeschön fürs Feedback Hörergeschenk Mail von Alexander: Studie FH Münster Wir machen mal wieder einen Betriebsausflug Cornelis macht lieber Urlaub

Bahnfragen

00:29:20

EBA lässt endlich die ersten neuen ICEs zu ( Bahn in Spainen Die große kleine Sitzdiskussion ) — Michael bei Facebook: Wie ist das eigentlich mit dem Essen in der Bahn? ( Lieblingsbahnessen ).

30C3

01:04:03

Cornelis und Dennis tuen sich mit dem Congress schwer Auf der re:publica gabs ein größes Zugehörigkeitsgefühl Die Sondersendung Fnord-News-Show Mit dem Wohnmobil aufs Camp 31c3

Die große ibes-Nachbesprechung

01:37:39

Achte Staffel Große Unterhaltung Spotify-Playlist Cornelis schaut sich's an

Die Unterbrochenmilitaristischinternationale

02:20:17

13 Reaktionen

  1. David

    Kurzes spontanes Feedback nochmal an Dennis, das wirklich nicht böse gemeint ist: Ich fände es für das Hörerlebnis besser, wenn du hier und da deine Einwürfe ein wenig zurückhalten könntest, bis dein Gegenüber seinen Punkt klar gemacht hat, so wird es hier und da schwer den Diskussionssträngen zu folgen.
    Ich fand die Folge wieder sehr Erkenntnis-erweckend, auch wenn es keinen SPD-Content gab und hoffe, dass ihr in den nächsten Folgen wirklich noch auf die Themen zu sprechen kommt, die ihr in der heutigen folge verkürzen musstet.

    Antworten
  2. Rolf Brauner

    Hallo Zusammen.
    Reisen mit der Bahn ist doch viel schöner. Genießend unterwegs zu sein, Distanzen und Landschaften wahrnehmen. Zudem seid ihr ja der Bahnfahrerpodcast ;)
    Danke für die Unterhaltung und schöne Ferien.
    Gruss Rolf

    Antworten
    • Renke Bruhn

      Ja, Bahn ist ja auch klasse. Aber lange Bahnfahrten würd ich schon manchmal gegen was schnelleres eintauschen ;)

  3. BrEin

    36:30 Bitte was?
    “… Das Jahr hat jetzt nur noch 11 Monate, der Grund: März war sager!” Watt?
    Das war zu sehr weggenuschelt.

    Wenn Du einen Kalauer hören willst:
    “Was liegt am Strand und hat einen Sprachfehler?

    Eine Nuschel!”
    Auch gut, auch wenn es nicht so gut hier her passt:
    “Was liegt mit Erkältung am Strand?

    Eine Niesmuschel!”

    Gruß
    BrEin

    Antworten
    • Renke Bruhn

      “Märzversagen” – sorry für den Nuschler :)

  4. BrEin

    Zum Thema Schaltjahr muss ich Cornelius widersprechen, da hat er sich vertan.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schaltjahr

    ich versuche es mal etwas einfacher wiederzugeben.
    – Jedes Jahr ist KEIN Schaltjahr.
    – Außer jedes 4. Jahr, ja ist EIN Schaltjahr.
    – Außer jedes 100. Jahr, da ist KEIN Schaltjahr.
    – Außer jedes 400. Jahr, da ist EIN Schaltjahr.

    Dieses “jedes X-te Jahr” ist im wesentlichen das Jahr, welches ganzzahlig sich durch X teilen lässt, mit dem Rest 0 (Modulo-Operation).
    Also, nehmen wir das Beispiel Jahr 2000.
    2000 ist potenziell erstmal KEIN Schaltjahr (jede Zahl MOD 1 ist immer 0).
    – Prüfen wir auf “jedes 4. Jahr”:
    2000 MOD 4 = 0;
    (Da 2000 sich ganzzahlig durch 4 Teilen lässt:
    2000/4=250: Rest = 0)
    Also ist es doch vll. EIN Schaltjahr.
    – Prüfen wir auf “jedes 100. Jahr”:
    2000 MOD 100 = 0;
    (Da 2000 sich ganzzahlig durch 100 Teilen lässt:
    2000/100=20: Rest = 0)
    Also ist es doch vll. KEIN Schaltjahr.
    – Prüfen wir auf “jedes 400. Jahr”:
    2000 MOD 400 = 0;
    (Da 2000 sich ganzzahlig durch 400 Teilen lässt:
    2000/400=5: Rest = 0)
    Also IST ES EIN Schaltjahr.

    Also Corni, das Jahr 2000 ist ein Schaltjahr. Das war ja das Besondere, dass war Ausnahme der Ausnahmen unter den Schaltjahren. Das wäre also in 2000 Jahren gerade mal das 5. mal.
    Richtigerweise aber nur das 2. mal, da der gregorianische Kalender erst 1582 eingeführt wurde. Beim zuvor gültigen julianischen Kalender wurde es anders geregelt.

    Gruß
    BrEin

    Antworten
  5. BrEin

    Wenn Ihr mal wollt, die etwas andere Internationale: http://www.youtube.com/watch?v=yyhtIg6V4o0

    Gruß
    BrEin

    Antworten
    • Renke Bruhn

      Ja, nee, wollen wir nicht, danke ;) Das “Stück” ist mir bekannt und fühlt sich jedes Mal an wie die JU-Variante von “Autobahnen gehen gar nicht”. Zumal die Grundannahme, die Internationale sei – ich sag jetzt mal pauschalisierend – stalinistisch, dann doch mehr als fragwürdig ist.

  6. BrEin

    Sorry Renke, ich muss dich nochmal löchern.

    Märzversagen? Was soll das sein? Eine Verballhornung von Herzversagen? Wieso soll es dann einen Monat weniger geben? Ich verstehe den Hintergrund nicht. Was war damals aktuell worauf es sich bezieht?
    Kurz: Mein Hirn funktioniert anders.

    Die “Andere” Internationale finde ich (verglichen mit anderen konservativen Ergüssen) gut gemacht. Satire muss witzig sein und nicht in jeder Hinsicht richtig. Vielleicht reicht es ja fürs nächste Intro. Da habt Ihr ja schon so manchen Quatsch abgespielt.

    Warum kann ich nicht auf deine oder andere Beiträge antworten, so wie Du?

    Gruß und Danke
    BrEin

    Antworten
    • Renke Bruhn

      Genau: Märzversagen, Herzversagen, das ist der “Witz”. Und Satire muss natürlich richtig sein, zumindest aber in meinem Sinne ;)
      Und zu den Antworten: Ich nutze die WP-App, da geht das. Auf der Webseite wohl nicht.

  7. Jan

    Es ist interessant überall diese Bewunderung oder zumindest Akzeptanz für ibes zu erfahren. Sehr spannend auch die Argumentationsweisen und Begründungen, warum es in Ordnung sei die Sendung zu schauen oder gut zu finden.

    Ich verfolge da allerdings einen anderen Ansatz, gestehe aber, dass ich die Sendung nur aus anderen Medien wie fernsehkritik.tv kenne. Mein Eindruck mag sich also nicht mit der Realität decken, entsteht aber eben auch durch Gespräche wie eures.

    Die Diskussion, ob die Teilnehmer nun Opfer sind oder nicht, freiwillig oder aus Geldnöten dort, Spielball oder Selbstdarsteller, finde ich zwei rangig. Auch Ansätzen wie der Behauptung es würde eine sozial-psychologische Betrachtungsweise geben, stimme ich nicht zu.

    Das tatsächliche Objekt des Interesses dieses ganzen Spektakels ist doch der Zuschauer. RTL ist es völlig egal weswegen eingeschaltet wird, Hauptsache die Sendung wird geschaut und besprochen. Ob sich derjenige nun offenkundig am Scheitern anderer ergözt oder sich da eine salonfähige Begründung zusammenlegt, die auch das schamlose Anschauen in Kreisen erlaubt, die sich ein hohes Niveau zusprechen egal. Wobei natürlich nicht ganz. Ein Zuschauer zweiter Gattung sorgt wahrscheinlich für noch mehr Verbreitung.

    Mir bereitet die Sendung Unbehagen und Unwohlsein, weil ich keinen Gefallen an diesem Voyeurismus und dieser Schadenfreude habe. Manch einer würde sagen, dass niedere Instinkte angesprochen würden, aber ich verweigere mich auch dagegen, dass es Teil unserer Natur ist einen Genuss und eine Freude aus Gladiatorenkämpfen im weitesten Sinne zu ziehen.

    Für mich ist es unerheblich, ob ein Teilnehmer dort naiv oder kalkulierend vorgeht; eine Vorführung ist es zwangsläufig, da die Ausschnitte selektiv sind und dem Zuschauer gefallen müssen. Haben wir um uns herum nicht spannendere und aufrichtigere Lebenskonflikte, die unsere Aufmerksamkeit erfordern? Mir fällt es schwer sich damit wohl zu fühlen in konstruierten Situationen an willkürlichen Personen Neid, Schadenfreude, Überlegenheit, Abgrenzung etc. auszuleben. Mag sein, dass es psychologisch sinvoll ist auch diese Stimmungen und Gefühle zu erfahren, aber dann doch eher auf Augenhöhe, oder? Bei aller scheinbar oberflächlichen Berechtigung einen Großkotz beim Scheitern auszulachen, auf rein menschlicher Ebene finde ich das traurig, erschreckend und kein bisschen erstrebenswert.

    Ich hoffe ich klinge nicht zu überheblich. Vielleicht idealistisch oder verträumt, aber ich denke wir brauchen mehr Miteinander statt Gegeneinander.

    Um zum Fazit zu kommen: ich wettere nicht gegen die Sendung. Soll mitmachen wer möchte und schauen wer möchte. Mein Einwand ist nur, dass sich da mehr und mehr Menschen Rechtfertigungen zurecht biegen, die ich für überdenkenswert halte.

    Antworten
  8. Sascha

    Danke Jan! Ich bin da komplett bei Dir und finds bisschen traurig daß ausgerechnet in einem meiner Lieblingspodcasts in diesem Umfang für solch ein Programm geworben wird. Im Gegensatz dazu wenn man im realen Leben mit dem Zeug belästigt wird kann man das beim Podcast glücklicherweise skippen. ;)

    Da die Frage zur Themenverteilung aufkam stimme ich entsprechend für weniger von der Show, dafür gern weiter SPD und ich bin ganz großer Fan Eurer Bahn-Nerderei, auch wenn ich sonst wenig Affinität dazu hab. :)

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  9. nitramred

    Ich habe über Eure Einschätzung des 30c3 nachgedacht, da es ja auch mein erster Kongress war. Ich würde mich jetzt auch nicht als den findigen Hacker ansehen und war froh, mit dem Sendezentrum eine kleine Ecke Gleichgesinnter als Anlaufstelle gehabt zu haben (und die Bootsfahrt war in der Tat eine nette Abwechslung). Aber andererseits ist das vielleicht gerade die Qualität des Kongresses: Man muss vielleicht nicht mit ALLEM auf einer Linie sein, aber es gibt so viele Nischen dort, dass das “Sprichwort” schon stimmt: Wenn man überlegt, ob man hingehen sollte, sollte man hingehen. Denn letztendlich kommt dieser Impuls ja irgendwo her, in unserem Fall dann halt übers Podcasten.

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